Kein Stillstand im Ruhestand

Shownotes

Über "Kein Stillstand im Ruhestand" diskutieren die beiden Junior-Rentner Michael und Bertram in der 2. Folge. Sie sprechen über die unterschiedlichen Gründe, warum Menschen im Ruhestand weiterarbeiten: finanzielle Aspekte, soziale Teilhabe, Anerkennung, Alltagsstruktur und Selbstverwirklichung. Sozialwissenschaftlerin Annette Franke bestätigt, dass Aktivität im Ruhestand zu hoher Zufriedenheit und gesundheitlichen Vorteilen führt. Sie spricht von "später Freiheit“ und stellt ihr "Dreiklangmodell" vor, das einen erfolgreichen Ruhestand durch die Gestaltung von Identität, Beziehungen und gesellschaftlicher Rolle beschreibt. Fast ein Drittel der 22 Millionen Rentnern in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Als spät berufene Unternehmerin wird Gisela Winkler vorgestellt. Sie hat mit 70 Jahren ihr Unternehmen "Saba Wäsche" für Menschen mit körperlichen Behinderungen gegründet. Die heute 85jährige hat nebenbei zahlreiche Hobbys wie Filmemachen, Töpfern, Bienenzucht und betont: „Wenn Ruhestand heißt, dass ich den ganzen Tag nichts mache, dann ist es sicher nichts für mich.“
Links: https://shop.bioeg.de/band-49-kritische-lebensereignisse-im-alter-uebergaenge-gestalten-60640049/ und https://www.saba-waesche.de/

Transkript anzeigen

00:00:04: Die Junior Rentner.

00:00:05: Zwei Babybummer entdecken das Seniorenleben.

00:00:10: Also wir reden heute über kein Stück Stand im Ruhestand.

00:00:16: Die

00:00:16: schlinige Geschäftsidee, wie du sie meinst, war natürlich von mir brillant gedacht.

00:00:22: Und es gibt Menschen, die den Antritt in einen Ruhestand durchaus als kritisches Phänomen erleben, beispielsweise der Funktionsverlust.

00:00:31: Wenn Ruhestand heißt, dass ich den ganzen Tag nichts mache, Dann ist es sicher nicht so, Michael.

00:00:37: Hallo, Michael.

00:00:38: Herzlich willkommen zur zweiten Folge von Junior Rentner.

00:00:43: Zwei Babyboomer entdecken das Seniorenleben.

00:00:46: Hallo Bertram.

00:00:47: Ich freue mich, diesmal in deinem Wohnzimmer zu sein.

00:00:50: So ist es.

00:00:51: Und wir haben uns als Thema vorgenommen.

00:00:53: Kein Stillstand im Ruhestand.

00:00:56: Und ich würde gerne mal ganz zurückgehen und mal ... Von dir erzählen lassen, wie der Podcast denn entstanden ist.

00:01:05: Erinnerst du dich noch an eine Zugfahrt nach Düsseldorf?

00:01:08: Ihr beide wohnen in Berlin und wollten zur Ausstellung Bono.

00:01:11: Du hattest eine, wie ich fand, etwas splinige Geschäftsidee.

00:01:15: Ich war damit nicht ganz allein.

00:01:17: Also, da hau

00:01:17: mir jetzt, dass du dich biedig fängst.

00:01:20: Deine Frau war auch der Meinung.

00:01:21: Wir hatten mal erzählen, was das war.

00:01:24: Ja, die splinige Geschäftsidee, wie du sie nennst, war natürlich... von mir brillant gedacht, indem ich mir überlegt hatte, ein Boot zu kaufen, um es danach dann in Berlin irgendwo hinzulegen und zu verschartern.

00:01:40: Und was ich allerdings zu Debzeitpunkt noch nicht so richtig wusste, was soll das eigentlich für ein Boot sein?

00:01:47: Wie viel Arbeit ist das?

00:01:49: Was sind das für Kosten?

00:01:51: Das habe ich dann erst viel später erfahren.

00:01:53: Also wir reden jetzt noch von der Phase meiner Geschäftsidee, wo ich voller Euphorie war.

00:01:59: Also wir reden heute über kein Stillstand im Ruhrstand.

00:02:03: Und da haben wir Gesprächspartner und wollen uns darüber unterhalten, was wir denn so machen.

00:02:10: Genau.

00:02:11: Was machst du denn so?

00:02:13: Ja, ich mache so... Dies und das habe so ein paar Projekte.

00:02:19: Das hört sich aber bei deiner Frau ganz anders an, da kann ich mich sehr gut an eine kurze Spartnachricht erinnern.

00:02:26: Hallo Michael, ganz ehrlich, Bertram war noch nie so überarbeitet.

00:02:30: Ja, das ist natürlich übertrieben, obwohl jetzt im Sommer war es wirklich heftig mit Reisen, Familien und eben auch so ein paar Projekten.

00:02:40: Ich habe wieder angefangen zu schreiben als Lokalreporter bei der hiesigen Bezirkszeitung.

00:02:46: Ich wollte den Bezirk besser kennenlernen und das macht mir viel Freude.

00:02:51: Für diese Zeitung mache ich auch noch einen anderen Podcast.

00:02:53: Also und dann gibt es noch dies und das.

00:02:55: Das ist also schon füllt mich gut aus und ich halte das auch für wichtig.

00:03:01: Und darüber wollen wir heute ja reden.

00:03:03: Ja, bei mir war das so, nachdem sich meine Charter Idee zersparen hatte und deswegen habe ich mich nach anderen Sachen umgesehen und die erzähle ich dir dann später wahrscheinlich.

00:03:17: Hast du denn eine Vorstellung bei dir und bei anderen?

00:03:21: Warum will man denn im Ohrstand weiter in diesem Fall arbeiten?

00:03:27: Also ich kann nur von mir reden.

00:03:29: Ich habe immer gedacht, wenn du mal in Rente gehst, du kannst doch nicht einfach mit allem aufhören.

00:03:35: Das geht nicht.

00:03:36: Du hast so viel gearbeitet und hast so viele Projekte gehabt.

00:03:42: Du kannst nicht von heute auf morgen auf alles verzichten.

00:03:46: Ich habe den Entschluss gefasst, ein Drehbuch zu schreiben, habe dafür einen Lehrgang gemacht auch, nochmal so eine Masterschool

00:03:55: zur Erklärung.

00:03:57: Du warst vorher

00:03:57: beim Fernsehen.

00:03:58: Ich war vorher im Fernsehen und habe sehr viele Reportagen, Dokus produziert und habe da natürlich immer noch gute Kontakte.

00:04:08: Was ich nicht berechnet hatte in meinen Gedanken waren zwei Dinge.

00:04:14: Das erste war, dass ich mich saumvoll geführt habe ohne Arbeit, dass ich überhaupt nichts vermisst habe.

00:04:21: Komischerweise hätte ich nie gedacht.

00:04:24: Und das zweite, was was dazu kam, war, dass ich total unterschätzt hat, wie viel Zeit man eigentlich als Rentner in bestimmte Tätigkeiten investiert.

00:04:39: Also

00:04:40: das ging los in den ersten Monaten mit dem Aufgaben Zettel bei der Frau.

00:04:47: Den ist aber abgearbeitet.

00:04:48: Den habe ich abgearbeitet

00:04:50: und das war auch klar, dass dieser Moment kommt, wo alles Pico Vello ist.

00:04:56: Aber das hat schon paar Wochen gedauert.

00:04:59: Und dann kam halt andere Dinge, die ich mir vorgenommen habe, wie zum Beispiel Sport zu treiben, da haben wir ja beim letzten Mal drüber gesprochen.

00:05:07: Und so wie ich das jetzt mache, ist jeder Tag ungefähr die Hälfte des Tages, bin ich irgendwie unterwegs mit Sport.

00:05:17: Und sich dann noch zu überlegen, okay, also was mache ich jetzt an der Hälfte des Tages?

00:05:24: Ja gut, da muss ich ganz ehrlich sein.

00:05:27: mit mich dann, mich solchen Dingen wie Reisen zu planen, meine Lieblingsbeschäftigung.

00:05:33: Gut, das sieht bei mir ein bisschen anders aus.

00:05:36: Ich habe schon los mich mit Dingen und Projekten zu beschäftigen und das ist bei vielen anderen auch so und ich habe mich ja jetzt diese Folge vorbereitet und auch ein bisschen eingelesen in die Thematik.

00:05:51: Für viele sind es finanzielle Gründe.

00:05:54: Dann ist es das große Thema der sozialen Teilhabe.

00:05:58: Anerkennung spielt eine große Rolle, wie wir im Beruf bekommen haben.

00:06:02: Das zeitliche größte im Alltag, die Selbstverwirklichung und da gibt es noch ein paar andere Gründe.

00:06:10: Ich kann mich aber ehrlich gesagt im Moment noch nicht entscheiden, welche dieser Gründe, die du nennst, bei mir letztendlich dann den Ausschlag geben wird.

00:06:20: Das kann sogar auch ein finanzieller Grund sein, weil wir werden auf dieses Thema sicherlich nochmal in der extra Folge zurückkommen, weil du natürlich als Rentner deutlich weniger Geld hast, deine Ansprüche aber ungern runter schraubst und dann natürlich beginnen musst auf Rücklagen zurückzugreifen, was man normalerweise nicht sehr gerne tut und Spätestens dann eben auch so eine Überlegung kommt.

00:06:48: Also mache ich jetzt noch irgendwas, verdiene ich mir jetzt wenigstens so viel durch eine Aktivität dazu, dass ich meine ausschweibenden Urlaubspläne verwirklichen kann.

00:06:58: Aber das Schöne an diesem Podcast ist ja, dass einer von uns beiden immer unvorbereitet ist.

00:07:03: In dem Fall bin ich das.

00:07:05: Mich würde mal interessieren, wie lange arbeiten denn die Menschen so im Durchschnitt als Wender?

00:07:12: Ich habe nachgeguckt beim Statistischen Bundesamt.

00:07:15: Das dreizehn Prozent der älteren Menschen zwischen sixty und seventy-fünf arbeiten.

00:07:23: Vierzig Prozent derjenigen, die arbeiten weniger als zehn Stunden die Woche.

00:07:27: Und immerhin sechzehn Prozent arbeiten mehr als vierzig Stunden.

00:07:32: Hast du eine Vorstellung, wie viel du arbeiten wolltest, wenn du anfängst wieder zu arbeiten?

00:07:39: Naja, das kommt natürlich drauf an, was du dann machst, wenn auf keinen Fall würde ich mich irgendwo einstellen lassen.

00:07:46: Aber das bin ich.

00:07:47: Ich habe im Freundeskreis jemanden, der jetzt gerade wieder angefangen hat zu arbeiten.

00:07:52: Außer finanziellen Gründen?

00:07:54: Nein, das glaube ich eher nicht.

00:07:57: Ich glaube eher, dass das eben aus sozialen Gründen ist, weil der eine Frau hat, die deutlich jünger ist, die noch einiges an Arbeitsjahren vor sich hat und dem einfach die Bude auf dem Kopf fällt.

00:08:09: Aber irgendwas zu machen, das könnte ich mir ab einem bestimmten Punkt dann auch wieder vorstellen.

00:08:15: Also ich möchte auf keinen Fall mehr als zwei Tage beschäftigt sein von irgendwelcher Arbeit pro Woche.

00:08:24: Und manchmal bin ich drüber.

00:08:27: Wir wollen uns aber heute nicht über die finanziellen Aspekte, sondern über die anderen Gründe mehr unterhalten.

00:08:33: Ich habe mich unterhalten mit Frau Professorin Annette.

00:08:36: Franke, ich sage gleich noch etwas zu ihr und mit Gisela Winkler, die mit siebzig noch ein Unternehmen gegründet hat.

00:08:44: Mit der Professorin Franke habe ich allgemeiner über die Beschäftigung nach der Rente gesprochen.

00:08:50: Sie ist Sozialwissenschaftlerin und seit mehr als zehn Jahren Professorin.

00:08:56: Seit zwei Tausend vierzehn ist sie am Fachbereich Sozialwesen der Hochhule Rhein-Main in Wiesbaden.

00:09:02: Dort habe ich sie auch besucht.

00:09:04: Grundlage unseres Gesprächs war das Fachheft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung mit dem Titel kritische Lebensereignisse im Alter Übergänge gestalten.

00:09:15: Sie hat dieses wirklich interessante Heft maßgeblich mitgeschrieben.

00:09:19: Das ist natürlich auch im Internet abrufbar.

00:09:22: Meine erste, ihr allgemeine Frage an Sie war, wie wichtig ist es denn, im Ruhestand aktiv zu bleiben?

00:09:30: Frau Professorin Franke.

00:09:32: Also aktiv zu bleiben hat für viele Menschen durchaus erstmal sehr positive Aspekte.

00:09:39: Also Studien zeigen, dass Menschen, die länger aktiv sind, in der Berufstätigkeit beispielsweise aber auch ehrenamtlich sich engagieren, dass die eine relativ hohe Zufriedenheit haben, dass sie sich aktiv eingebunden fühlen, auch nochmal in ihren Kompetenzen wahrgenommen fühlen.

00:09:58: Das kann also ganz große auch Gesundheitsgewinne.

00:10:01: Zum Beispiel mit sich bringen.

00:10:03: Ja, jeder möchte ja aktiv wahrgenommen werden, wie es ist bei dir.

00:10:07: Oder wie ist es okay für dich, wenn man sagt, dass der Wendner Michael, der ist im Ruhestand, der tut nichts mehr.

00:10:12: Er schläft morgens lange.

00:10:14: Ja, gut, das wäre mir jetzt nicht so ganz egal.

00:10:16: Aber ich muss sagen, auch da habe ich gelernt.

00:10:20: Ich habe gedacht, dass die Bindung an den Kreis, den ich früher hatte, durch die Firma, durch den Freundeskreis, dass die deutlich noch länger nachhalt nach Beendigung der Arbeit, als sie das tatsächlich tut.

00:10:36: Ich will jetzt nicht so von Enttäuschung schon reden, aber es war doch eine gewisse Ernüchterung, weil diese Verbindung, die man denkt, halten zu können zu seiner alten Firma, wenn man selbst nicht aktiv da richtig und daher ist, Da passiert da nichts.

00:10:56: Also bei mir war es nichts.

00:10:57: Da ist auch ein Lebensabschnitt zu Ende.

00:10:59: Da muss man sich nehmen, auch einfach akzeptieren.

00:11:01: Ja, deswegen habe ich ja gesagt, ich traue dem auch nicht hinterher, sondern ich stelle das einfach fest.

00:11:06: Aber ich kann mir auch vorstellen, dass das bei Leuten, die vielleicht noch mehr ihren Lebensmittelpunkt in ihrer Arbeit gehabt haben, dass das tatsächlich dann ein wirklich schwerer Bruch ist.

00:11:23: der eben dann auch zu Einsamkeit, zu Depressionen führen kann, alles Themen, die wir noch behandeln werden.

00:11:30: Ich habe Sie, also Frau Franke, auch gefragt, wie wir den Ruhestand der nun erleben aus wissenschaftlicher Sicht und sie hat folgendes gesagt.

00:11:40: Man kann eben davon ausgehen, dass auch mit dem Ruhestand noch ganz neue Möglichkeitenräume sich ergeben, der österreichische Gerontologe Rosenmayer, das auch späte Freiheit zum Beispiel genannt.

00:11:54: Also der Ruhestand kann sehr, sehr unterschiedlich erlebt werden und das hängt von unterschiedlichen Faktoren ab.

00:12:00: Also Studien zeigen uns zum einen, wenn man erstmal so ein bisschen auf die Ermüdung schaut, dass Menschen bei beginnenden Ruhestand auch durchaus sagen wir mal, erst mal ein kritisches Lebensereignis erfahren.

00:12:14: Ich muss mich in meiner Identität, in meinen Beziehungen, in meinem Alltag und auch in meiner Rolle neu transformieren.

00:12:27: Ich erlebe also eine völlig neue Situation, mit der ich jetzt konfrontiert werde, beispielsweise der Funktionsverlust, den sie haben, weil der Arbeitsplatz wegfällt, weniger Kompetenz erleben, der Verlust auch eben von sozialen Kontakten, wenn ich gerade auch im beruflichen Umfeld integriert war und auch Routinen, die vielleicht auch für meine Gesundheit förderlich waren.

00:12:50: Ich bin zum Beispiel täglich zur Arbeit gelaufen oder mit dem Rad gefahren und war dadurch immer auch in gewisser Weise angeregt.

00:12:57: Und da kann es durchaus sein, dass da der Ruhestand eben auch eine gesundheitliche Herausforderung darstellt, dass man erstmal gewissen Stress erlebt, ja, vielleicht auch in ein Loch fällt.

00:13:10: Also sie sagt ein Punkt, sie hat viel gesagt, was wir auch schon angesprochen haben, was du auch eben ausgeführt hast, aber ein Punkt, der mir bei mir auffällt ist, ich mach relativ hier von zu Hause oder bin hier in unmittelbarer Umgebung unterwegs und ich mag Berlin sehr gerne die Innenstadt.

00:13:31: Ich mag sie die Stadt und mir fehlt es, in die Stadt zu fahren.

00:13:36: Und wenn ich eine Gelegenheit habe, in die Stadt zu fahren, genieße ich es.

00:13:41: Heute war es gerade, so heute Morgen wieder der Fall, mit der S-Bahn reinzufahren, Leute zu beobachten, mich auch zugehörig zu fühlen, zu denen die zur Arbeit fahren.

00:13:52: Ich bin heute zwischen acht und neun in die Stadt gefahren.

00:13:55: und auch dieser gesundheitliche Aspekt.

00:13:58: dass man sich dann bewegt, also der kurze Sprint zum Bus oder zur S-Bahn oder zur U-Bahn, der eben als sehr gesund gilt.

00:14:06: Das finde ich auch.

00:14:07: Das fehlt mir also, die Anregung auf dem Weg zu arbeiten und dann auch in der Stadt sein.

00:14:14: Wie geht es dir da?

00:14:15: Ja gut, zur S-Bahn oder zum Bus spritten könntest du auch, wenn du ins Museum fährst.

00:14:19: Aber ich verstehe schon, was du meinst.

00:14:22: Bei mir

00:14:22: ist es... Also dann ist der Druck nicht so groß.

00:14:24: Ja, Museum

00:14:25: muss.

00:14:26: Klar, aber bei mir ist es... wieder ein bisschen anders, weil bei mir auch in den letzten Arbeitsjahren, nicht zuletzt durch Corona und Homeoffice, dieser Arbeitsweggedanke relativ schnell weggefallen ist.

00:14:42: Das ist bei mir kein Punkt.

00:14:45: Da unterscheiden wir uns irgendwie.

00:14:46: Ja,

00:14:46: schön.

00:14:46: Also Theoritenwechsel ist bei mir wirklich wichtig und ich habe das vermisst.

00:14:54: Bei dem Thema, wenn man über Beschäftigung im Ruhestand redet, kommt dann auch immer die Wede auf

00:15:01: Hobbys

00:15:02: und andere Veränderungen.

00:15:04: Lass uns mal hören, was Frau Franke dazu sagt.

00:15:07: Die Studien zeigen das beispielsweise Menschen, die vorher auch viel Stress für Belastung im beruflichen Alltag erlebt haben.

00:15:16: dass die jetzt eben durch die neuen Möglichkeiten auch und zeitlichen Freiräume Dinge tun können, die sie vorher nicht getan haben, neue Hobbys entdecken, sich mehr bewegen.

00:15:27: Es gibt Studien, die zeigen, dass man dann stärker auch geneigt ist, mit dem Rauchen zum Beispiel aufzuhören, je nachdem, in welchem beruflichen Kontext man war.

00:15:35: Da pick ich mir auch mal einen Punkt raus, mit dem Rauchen aufhören.

00:15:38: Also ich hab früher eine Zigarette pro Tag geraucht, abends auf der Terrasse, weil ich meinte, nee, nee, nee, mit Brigitte zusammen, mit meiner Frau zusammen.

00:15:46: Und da haben so beide gesagt, jetzt vor ungefähr einem Jahr so ein Quatsch.

00:15:50: Und haben damit aufgehört.

00:15:51: Also das fällt ungefähr mit dem Ruhestand zusammen.

00:15:54: Bei dir ist es hauptsächlich Bewegung, oder?

00:15:57: Ja, das ist immer lustig.

00:16:01: Ich habe neulich ein Film gesehen, ich weiß gar nicht mehr wo, in welchem Sender.

00:16:06: Und da ging es genau um diese Zeit.

00:16:09: Also jemand, der... in Rente ging, zusammen mit seiner Frau auch.

00:16:14: Also so wie bei uns auch.

00:16:16: Meine Frau und ich ja auch zur selben Zeit in Rente gegangen.

00:16:19: Was hat er gemacht?

00:16:21: Exzessiv Radgefahrt.

00:16:22: Und zwar wirklich so, dass er fast vom Rad gefallen ist.

00:16:27: Und ich neige dazu, wenn ich mir irgendwas neues vornehme, dass ich dann erstmal damit beginne das Equipment dafür zu kaufen und zu recherchieren.

00:16:37: Das für mich ein ziemlich großer Bereich.

00:16:40: Und dann mache ich es aber auch.

00:16:42: Aber was anderes, was sie gesagt hat, das fand ich wichtig.

00:16:46: Und da kann man sehr, sehr lange darüber philosophieren, nämlich dieses Hobbys suchen oder erneuern.

00:16:54: Auch das habe ich probiert.

00:16:56: Ich habe mir eine Gitarre zu Weihnachten gewünscht und habe auch natürlich wieder Stichwort Equipment kaufen.

00:17:04: Nicht eine einfach sechseitige, sondern die hatte ich früher mal, sondern habe mir jetzt eine zwölfseitige Gitarre schenken lassen und bin damit tatsächlich dann zu einem Gitarrenlehrer gegangen und habe wieder Unterricht genommen und habe dann allerdings festgestellt, dass dieser Unterricht schön und gut ist, aber meine Finger nicht mehr spielen.

00:17:25: Ich habe nach wenigen Übungsstunden dermaßen kaputte Fingergruppen gehabt von dem Greifen, dass ich zugeben muss, dass ich jetzt schon ein paar Wochen das Ding nicht mehr angefasst habe.

00:17:39: Aber es gibt sicherlich auch Sachen, die man wirklich neu anfangen kann.

00:17:44: Ich werde bei anderer Gelegenheit nachfragen.

00:17:47: Nette Franke ist Wissenschaftlerin und sie hat einen Begriff, auf den sie viel wertlicht.

00:17:52: Status Passagen und den erklärt sie mal.

00:17:56: Status Passagen sind zentrale Veränderungen im Lebenslauf, wo ich von einer speziellen Position von einem Stand heraus, plötzlich in einen anderen Stand wechseln.

00:18:07: Also ganz klassisch.

00:18:08: Ich bin eben noch erwerbstätig.

00:18:10: Ich bin Arbeitnehmer, Arbeitnehmerin beispielsweise und plötzlich eben bin ich Rentner, Rentnerin.

00:18:16: Ich stelle mir das immer so vor wie im Fernsehen, wenn Sie das auch kennen, da sind dann manchmal solche Bruchbänder unter den Personen und dann steht beispielsweise was die machen.

00:18:26: Ich nehme jetzt mal sowas wie Lehrerin, zweiunddreißig.

00:18:30: Und Wenn diese Person aber in den Ruhestand wechselt, dann würde da stehen, Pensionieren, Rentnerinnen.

00:18:37: Du warst beim Fernsehen, das hat zu gut nachvollziehen, das Beispiel.

00:18:40: Ja,

00:18:41: aber ich mach's eben ganz anders.

00:18:43: Und darüber würde ich mich, ehrlich gesagt, aufregen.

00:18:48: Versuch mal bei bestimmten Sendungen, ich will jetzt keine Titel nennen, aber werden ältere Menschen auftreten und die untertitelt werden.

00:18:57: In den seltensten Fällen werden die untertitelt mit Rentner oder Rettnerin.

00:19:01: Die lassen sich immer untertiteln mit ihrem Beruf und das wiederum.

00:19:05: Kann ich persönlich nicht nachvollziehen.

00:19:07: Ich bin Rentner, also bin ich Rentner.

00:19:10: Bei mir geht es anders.

00:19:11: Ich habe ungefähr ein Jahr gebraucht, bis ich gesagt habe, ich bin Rentner.

00:19:15: Echt?

00:19:15: Und vorher hatte ich eben meine ganzen Jobsreporter und was ich so hatte, Berater und so weiter, habe ich gerne nach vorne geschoben.

00:19:25: Und erst seit ein paar Monaten sage ich ganz selbstbewusst Rentner.

00:19:30: Und ich

00:19:30: kann das...

00:19:31: gut nachvollziehen, dass das ein großer Schritt ist.

00:19:34: Für mich war es ein großer Schritt.

00:19:35: Aber hat das nicht auch damit zu tun, dass in diesem Fall dann eher der Rentnerbegriff so ein bisschen negativ bewertet ist?

00:19:45: Negativ weiß ich gar nicht, aber es ist ja final.

00:19:49: Okay.

00:19:51: Aber das bringt uns zu einem anderen, wie ich finde, sehr wichtigen Thema.

00:19:55: Sollte der Ausstieg aus dem Arbeitsleben oder Erwerbsleben abrupt oder sanft sein.

00:20:01: Noch mal Annette Franke.

00:20:03: Ich würde das auch so sehen, dass ein sanfter Übergang in den Ruhestand sich eher positiv auf die Gesundheit auswirkt.

00:20:14: Wenn man das Gefühl hat, da ist eine plötzliche Zäsur, von einem Tag mehr oder minder auf den anderen verändert sich meine Alltagsstruktur, dann kann man sich hervorstellen, dass es schwierig zu verarbeiten.

00:20:26: Natürlich kann man sagen, man setzt sich schon einige Jahre vorher mit dem Ruhestand auseinander.

00:20:30: Das fällt in der Regel nicht vom Himmel.

00:20:33: Für einige aber schon.

00:20:34: Wenn der Ruhestand natürlich unfreiwillig passiert, ist es ja auch für viele ein sehr plötzliches irritierendes Ereignis.

00:20:41: Aber insofern, ich würde immer sagen, dass eine vorausschauende Planung, sich damit auseinanderzusetzen und vielleicht auch schon eine Vorstellung davon zu haben.

00:20:50: Was möchte ich denn vielleicht gerne im Ruhestand haben?

00:20:54: So für sich so eine kleine Skizze zu haben, möchte ich vielleicht ein bestimmtes Hobby mal verwirklichen.

00:20:58: Ich wollte schon immer einen Nähkurs machen, eine Sprache lernen.

00:21:01: Hab vielleicht mehr Zeit auch, mich mit Freunden zu treffen oder auch vielleicht eben ein ehrenamtliches Engagement, was ich jetzt weiter verfolgen kann oder neu ausbauen kann.

00:21:13: kann sehr, sehr gut abpuffern wirken.

00:21:16: Ich hatte das Glück, sanft aussteigen zu können, hatte das auch ein bisschen organisiert und zwar hatte dann aber auch viel Glück.

00:21:23: Ich habe meinen regulären Job sehr selbstbestimmt aufgehört und habe dann noch als selbständiger etliche Jahre weitergearbeitet und habe das bin immer noch dabei, das langsam runterzufahren.

00:21:35: Das ist nach Annette Frankel der richtige Weg.

00:21:38: Bei dir war es ja anders.

00:21:39: Ja,

00:21:40: dann habe ich den falschen Weg.

00:21:41: Das

00:21:41: kann man ja so nicht sagen.

00:21:43: Bei mir war das eine ganz bewusste Entscheidung zu sagen, ich möchte gemeinsam mit meiner Frau zum ersten Januar diesen Jahres in Rente gehen.

00:21:53: Und insofern war das bei mir ein freudiges Ereignis und ich kann aber total nachvollziehen was sie sagt das entscheidend ist.

00:22:02: ist das wirklich von dir bestimmt selbst bestimmt oder wird ihr das auf erlegt dass dein Arbeitgeber der sagt so jetzt wird es aber langsam Zeit oder du wirst rausgeschmissen weiß der geil.

00:22:12: das ist natürlich was völlig anderes.

00:22:14: und deswegen glaube ich bei mir persönlich auch ist dieser Übergang so gut gelaufen, weil ich das ganz bewusst gemacht habe und mich richtig drauf gefreut habe.

00:22:24: Nicht, weil ich meine Arbeit so blöd fand, sondern weil ich mich auf diese neuen Abschnitt richtig gefreut habe.

00:22:30: Und trotzdem müssen wir mal über ein Syndrom sprechen, und zwar das Empty Desk-Syndrom.

00:22:36: Das mag bei dir gar nicht so ausgeprägt sein, aber auch Professor Wendt Franke sagt dazu.

00:22:42: Wir kennen zum Beispiel das sogenannte Empty Desk-Syndrom.

00:22:47: Das wurde von Johnson in den achtziger Jahren so benannt.

00:22:51: Jetzt hat das natürlich ein bisschen was auch mit einer bestimmten auch prästischartigen Stellung zu tun.

00:22:57: Also es betrifft vor allem in der Studie ursprünglich Männer, in einer guten beruflichen Situation, auch mit Führungserfahrung, die immer ziemlich erfolgreich waren, Verantwortung hatten und plötzlich eben nicht mehr arbeiten im Ruhestandsinn.

00:23:13: Und Herr Johnson in allen Ehren, aber dann kommt immer der Hinweis auf den Film Papa Antipotas.

00:23:18: Papa Antipotas, ja.

00:23:20: L'Oreo war da gewisserweise wirklich wegweisend und ich weiß noch, wie ich diesen Film mit meiner Mutter im Kino gesehen habe.

00:23:28: Ich fand das sehr eindrücklich, weil da ja diese wunderbare Szene auch ist, wie er nach Hause kommt.

00:23:35: Und seine Frau sich total erschreckt, weil sie ihn nicht erwartet im Wohnzimmer und sagt, was machst du denn hier?

00:23:42: Und dann sagt er, ich wohne hier.

00:23:44: Und dann sagt sie, ja, aber nicht um diese Zeit.

00:23:47: Und das ist ein ganz wunderbares Beispiel.

00:23:49: Natürlich ist es eine schöne Komödie.

00:23:52: Aber gleichzeitig steckt da auch ein bisschen tatsächlich auch wissenschaftlich begründete Wahrheit drin.

00:23:57: Also Lurio, der Sozialwissenschaftler, hat da viel vorweggenommen.

00:24:02: Wir reden ja immer wieder über diesen Film, wo ich ihn auch gesehen habe.

00:24:06: Also bei meiner Frau Brigitte und mir ist, wir haben das klassische Modell gelebt und sie hat sich um die Familie gekümmert, nachdem sie zuvor... sehr erfolgreich beruflich gearbeitet hat, hat sie sich für die Familie entschieden und ich war erwerbstätig.

00:24:21: Und jetzt ist schon ein bisschen auch ein bisschen Lurio die Situation manchmal, wenn ich ihr nach ihrer Meinung der Zwischenfunke zu Hause, dann kommt schon mal so ein Satz wie, du hast keinen Job mehr.

00:24:34: Ich schon.

00:24:35: Ist es bei euch auch ein bisschen gloriau?

00:24:37: Ja klar, total.

00:24:38: Also, papparende Porters jeden Tag irgendwie im Hinterkopf, aber nicht jetzt im bösen Sinn, sondern tatsächlich muss man dann immer schmunzeln, wenn man in Situationen kommt, die man von dem Film kennt, Stichwort einkaufen, mein Name ist Lose, ich kaufe jetzt ja hin, oder größere Mengen einzukaufen, von bestimmten Artikeln, wo meine Frau da die Auge rollt, was willst du damit?

00:25:03: Aber auf der anderen Seite auch hier wieder.

00:25:06: Und der

00:25:06: Schweinefrau sagt denn immer, du kaufst so anders ein.

00:25:10: Ja, genau.

00:25:12: Aber um mal auf den Kern da zurückzukommen mit dem Empty Desk-Syndrom, also ich hätte gerne ein menschliches, immer noch völlig überladen und konnte meine Frau wieder sich über ein Empty Desk wahrscheinlich auch freuen.

00:25:27: Aber ich verstehe,

00:25:28: was dahinter ist, dass man auf einmal irgendwie so das Gefühl hat, da fehlt ein Alltag, den ich nicht adäquat ersetzen kann.

00:25:38: So zu Frau Franke, sie ist Wissenschaftlerin und hat natürlich auch ihr eigenes Modell entwickelt.

00:25:46: Und das lassen wir uns mal von ihr erklären.

00:25:48: Das Dreiklangmodell speiste ich im Grunde genommen aus drei Ebenen, weil davon auszugehen ist ja, dass der Ruhestand, der verändert mich erst mal als Mensch in meiner Identität.

00:26:00: Es verändert meine Beziehungen, also soziale Interaktion und es verändert auch meine Rolle in der Gesellschaft.

00:26:08: Und dieses Dreiklangmodell ist im Grunde genommen eine Idee zu sagen, wie können wir einem Ruhestand erfolgreich gestalten?

00:26:18: Also das Dreiklangmodell von Frau Professorin Franke, wir reden da gleich noch ein bisschen ausführlich darüber.

00:26:25: Bei mir kann ich nur sagen, hat sich unglaublich viel verändert, also auf der Ebene des Individuums, der Unmittelbar, unmittelbaren Beziehungen oder Rolle in der Gesellschaft will ich jetzt gar nicht so.

00:26:38: Doch auch.

00:26:40: Aber es hat sich nicht nur zum Schlechten verändert, sondern auch vieles zum Guten.

00:26:45: Und wir hatten das Thema eben schon, man muss es annehmen.

00:26:48: Bei mir hat es relativ lange gedauert.

00:26:50: Ja, bei dir ging es schneller.

00:26:52: Auf welcher Ebene der drei Ebenen, die Sie eben gesagt haben, hat sich bei dir am meisten verändert?

00:26:59: Das ist wirklich schwierig.

00:27:01: Ich behaupte mal, als Individuum natürlich, weil ich was geschafft habe, was meine Umgebung nie für möglich gehalten hätte, nämlich zufrieden damit zu sein, dass ich nicht mehr arbeite.

00:27:14: Ich kriege auch immer wieder genau diese Frage, was machst du denn und wie geht es dir denn?

00:27:20: Also

00:27:20: bei mir ist es auch die individuelle Stufe, die sich am meisten verändert hat, würde ich selbst sagen.

00:27:26: Vielleicht würde ich immer von außen was anderes sagen.

00:27:29: Dreiklang setzt sich aus vielen Buchstaben zusammen.

00:27:31: Jeder Buchstabe steht für eine Abkürzung.

00:27:35: Ich gehe jetzt nicht Buchstabe für Buchstabe durch, sondern für Weiberstaben.

00:27:39: Den Buchstaben E habe ich mir herausgepickt und der steht für Entwurf.

00:27:43: Frau Professorin Frankel.

00:27:46: Der Entwurf bedeutet, dass ich mir Gedanken mache, was würde ich, wie sehe ich mich selber beispielsweise im Ruhestand?

00:27:54: Was ist eine Vision von dem, was ich tun möchte?

00:27:58: Was sind Möglichkeiten, die sich für mich vielleicht neu ergeben?

00:28:02: Was sind aber auch möglicherweise Dinge, von denen ich mich vielleicht auch verabschieden muss?

00:28:07: Also im Grunde genommen ist es nochmal so etwas wie ein reflexiver Prozess, inne zu gehen und zu sagen, was stelle ich mir vor?

00:28:14: Wie möchte ich sein?

00:28:16: Wie aktiv möchte ich mich beispielsweise noch in der Gesellschaft einbringen?

00:28:21: Möchte ich Zeit haben für die Familie?

00:28:23: Wer braucht mich auch an der Stelle?

00:28:25: Muss ich auch realistisch sehen und sagen, da gibt es auch Kehraufgaben, die auf mich warten, zum Beispiel in pflegebedürftige Angehörige.

00:28:32: Es bedeutet auch nochmal, innezuhalten und zu sagen, wie stelle ich mir eigentlich das Ganze vor?

00:28:39: Wie sehe ich mich auch selbst?

00:28:41: Und das hilft auch an der Stelle sehr nochmal.

00:28:44: sich bewusst zu machen, was meine Vision vielleicht von meinem Ruhestand sein könnte.

00:28:49: Ich habe mir keinen größeren Entwurf gemacht.

00:28:52: Ich bin nur sehr selbstbewusst ausgestiegen aus meinem letzten regulären Job.

00:28:57: Und dann habe ich vieles auf mich zukommen lassen und viel Glück gehabt und alle möglichen Projekte.

00:29:04: Menschen kamen auf mich zu und sagten, würdest du das nicht noch machen?

00:29:06: und dies ist.

00:29:07: Und ich habe es eben schon erzählt, fahr das jetzt so langsam runter.

00:29:12: Ich muss noch sagen, also in den vergangenen Jahren haben wir auch zwei Enkelkinder bekommen.

00:29:17: Das ist dann etwas, was man nicht planen kann und wo dann eben auch viel sehr viel Neues und Schönes auf und zu gekommen ist.

00:29:26: Hast du einen Entwurf von deinem Ruhestand gemacht?

00:29:29: Ja, klar.

00:29:31: Du planst natürlich dann, was mache ich dann eigentlich, aber die Realität ist, vieles von dem, was du dir überlegst, funktioniert dann nicht.

00:29:41: Stichwort getan unterricht.

00:29:44: Ich

00:29:44: bin im Moment auf dem Trip zu sagen, ich lass jetzt einfach mal Dinge auch auf mich zukommen.

00:29:52: Dann hören wir uns das zweite Beispiel aus drei Klangmodell und zwar das L, der Lebensstil.

00:29:59: Annette Franke.

00:30:01: Also, stelle ich mir an der Stelle eben auch gerade so vor, dass man schaut, was kann ich auch vielleicht tun, um meiner Gesundheit, meinem Wohlbefinden noch mal etwas Positives abzugewinnen.

00:30:12: Also, sich vielleicht auch hier noch mal körperlich aktiv zu zeigen.

00:30:17: Das kann aber auch, das muss jetzt nicht der große Sportverein sein oder ein anstrengender Lauf, den ich jeden Tag jetzt absolviere.

00:30:26: Einfach tägliche Bewegung, die mir auch Freude macht.

00:30:28: Also für mich auch zu sehen, dass mir das gut tut, auch noch aktiv zu sein, draußen zu sein, vielleicht irgendwie auf dem Balkon was zu pflanzen oder sich mit Dingen zu beschäftigen, die vielleicht bisher noch gar nicht so auf meinem Schirm waren, vielleicht eine Form von neuen Bewegungen, zum Beispiel Taichi oder sanfte auch Sportarten, also ein Lebensstil zu pflegen, der Ja, auch noch meiner Gesundheit gut tut.

00:30:58: Taichi, war ich tatsächlich überlegt und hat mir auch eine Internetseite angeguckt und war schon fast dabei, den Bezahlbutton zu drücken.

00:31:07: Habe es dann aber nicht gemacht.

00:31:08: Wie sieht es bei dir mit Taichi aus?

00:31:10: Also, ich kenne ehrlich gesagt, da habe ich so gut wie keine Erfahrung gemacht.

00:31:16: Wir haben einmal bei einem Business Seminar, was ich gemacht habe, gab es so eine Einlage Taiji und ich kann mich irgendwie daran erinnern, dass ich, wir standen in der Gruppe mit so zehn Leuten und der, wer auch immer der heißt, der Taiji-Trainer, hat dann da seine Übungen vorgemacht und wir haben dann alle mehr oder weniger unbeholfen die nachgemacht.

00:31:43: Und ich fand das in dieser Gruppensituation damals so dämlich, dass ich zusammen lustigerweise Synchronen mit zwei weiteren Teilnehmern die Gruppe diskret verlassen habe und mir das von außen angeguckt habe.

00:31:57: Und das sah so bescheuert aus, dass ich im Leben nicht mag ich Tai Chi.

00:32:02: Also kein Tai Chi, aber vielleicht hat mir ja was anderes Ehrenamt was für dich.

00:32:08: Lass mal hören, was Frau Frank gesagt.

00:32:11: also Menschen, die entweder länger arbeiten möchten oder auch eben, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, dass wir da ja schauen, wie kann man die dann nochmal gewinnen?

00:32:20: Wie kann man zeigen, dass Ehrenamt nicht nur etwas ist, was belastend ist oder wo auch Menschen sagen, ach, das möchte ich mir jetzt nicht noch antun oder wo Menschen auch vielleicht unsicher sind, kann ich mir das zutrauen?

00:32:33: Ist das etwas, was ich überhaupt jetzt noch stemmen kann?

00:32:37: Sondern wie können wir das denn so attraktiv machen?

00:32:39: Also zum Beispiel durch Ehrenamtsbörsen.

00:32:42: Viele Menschen wissen ja gar nicht, was man alles tun kann.

00:32:45: Und wie kann ich zum Beispiel diese Angebote, die es gibt, auch ein bisschen stärker ins Bewusstsein bringen?

00:32:51: Zumal es ja auch schon viele gibt, die sich ehrenamtlich engagieren.

00:32:53: Also wir haben ja zwanzig Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland, von denen engagieren sich circa sieben Millionen ehrenamtlich.

00:33:02: Das ist eine ganze Menge.

00:33:04: Also da ist ja eigentlich ganz viel schon ein Aktivität auch in diesen Altersgruppen vorhanden.

00:33:09: Zweiundzwanzig Millionen Rentner.

00:33:11: hättest du gedacht, dass sieben Millionen ehrenamtlich arbeiten?

00:33:14: Nee, hätte ich nicht, aber das freut mich natürlich.

00:33:18: Machst du was?

00:33:19: Also was mich betrifft ehrenamt, habe ich tatsächlich vor das zu machen und bin genau auch, was sie sagt, in der Gruppe, die das Angebot nicht kennen und habe ein, wie ich finde, hervorragendes Tool bei mir im Kiez verpasst.

00:33:38: Da waren wir in Urlaub.

00:33:39: Ein Speeddating für Ehrenamtsangebote und das finde ich eine super Idee.

00:33:45: Da wären Initiativen für die Ehrenämter suchen, zusammengerufen.

00:33:50: Du kannst dahin gehen, kannst dich anmelden.

00:33:52: Jeder hat zwei Minuten Zeit seine Organisationen zu präsentieren und du hast einen Überblick, was kann ich in meinem Kiez machen, finde ich super.

00:34:01: Also beim nächsten Mal habe ich da hundert Prozent dabei.

00:34:03: Also wir im Bezirk haben sogar ein richtiges ständiges Büro für Ehrenamtsfragen, da kann man hingehen und sich beraten oder auf der Website angucken und sich was raussuchen.

00:34:14: Du machst im Augenblick noch nicht

00:34:15: mit.

00:34:16: Also ich bin Kassenprüfer bei einem Verein.

00:34:19: Was ist das?

00:34:20: Ja, das seltenröfelhasten Prüfer muss auch stimmen, zweimal im Jahr muss ich da in die Kasse ran und bin einmal im Jahr beim Bergwaldprojekt und arbeite freiwillig eine Woche im Wald.

00:34:32: Das ist interessant, auch ehrenamtlich, aber viel mehr mache ich auch nicht.

00:34:37: So, jetzt könnte man uns beiden ja vorwerfen, das unterhalten sich zwei Männer über ihre Männerwelt, ist ja auch nicht ganz verkehrt, müssen wir selbst kritisch sagen.

00:34:47: Frau Franke forscht.

00:34:48: sehr stark über Frauen und über den Unterschied Männerfrauen, gerade in der Situation der Statuspassage, das haben wir eben gelahmt, was das ist.

00:34:58: und sie sagt zu dem Thema.

00:35:01: Jetzt mal in dem klassischen Modell Frauen aus der Kehrarbeit in den Rohrstand gehen, dann gibt es eine andere Kontinuität von ihrem Leben.

00:35:10: weil beispielsweise Kearbeiten weitergehen.

00:35:12: Ganz

00:35:13: zum Schluss wollte ich dann mit Frau Franke nochmal über ein, meiner Meinung nach, unglaublich dämlichen Begriff reden.

00:35:19: Der wohlbekannte und viel zitierte Unruhe stand.

00:35:24: Ich hatte Frau Franke auf einige Themen vorbereitet.

00:35:27: Auf diese Frage hatte ich sie nicht vorbereitet, Thomas, was sie dazu sagte.

00:35:32: Das ist eine gute Frage.

00:35:34: Ich muss sagen, das ist ein Begriff, den man ja häufig auf Karten sieht, die man zur Verabschiedung erhält.

00:35:41: Oder wo man sich manchmal vielleicht, ich bekomme das bei anderen mit im Gespräch, ja, ja, ich bin ja eher im Unruhe-Stand.

00:35:49: Ist das ein gutes Wort?

00:35:51: Ist das ein guter Begriff?

00:35:52: Ich bin da eigentlich

00:35:53: auch ganz viel schlecht.

00:35:54: Ist dir wissen drin?

00:35:56: Von wem?

00:35:56: Von der Person, die fragt oder von der Person, die darauf antwortet?

00:36:00: Die darauf

00:36:00: antwortet.

00:36:01: Ja, ja.

00:36:01: Ja, man muss ja fast im Unruhe-Stand sein, ja.

00:36:04: Also, dass man sagt, ich hab eigentlich zu viel Zeit oder ich weiß eigentlich gar nicht, was ich so machen soll, das ist ja sehr schwierig, das zuzugeben.

00:36:13: Eigentlich ist man ja immer busy.

00:36:16: Ich glaube, dass das auch damit zusammenhängt, dass wir uns schlecht eingestellen können, dass wir Leerlauf haben.

00:36:22: Leerlauf bedeutet Stillstand und das ist nicht unbedingt das Ziel.

00:36:28: Das ist eine gute Frage, da hätte ich mir ein bisschen noch mal im Vorfeld Gedanken machen sollen.

00:36:32: Das

00:36:34: ist nicht unglaublich sympathisch.

00:36:35: Ja, total.

00:36:37: Mir hat das glücklicherweise keiner gesagt, sonst hätte ich mir das auch verbeten.

00:36:41: Ich kenne ein Foto von dir, da steht endlich Rentner drauf.

00:36:45: Genau.

00:36:46: Bist du denn auch konfrontiert worden mit diesem blöden Wort Unruhestand?

00:36:49: Nee, überhaupt nicht.

00:36:51: Und das endlich Rentner, das habe ich mit Stolz getragen.

00:36:55: Das war so eine Scherpe, die mir überreicht wurde von den Kollegen.

00:36:58: weil ich das natürlich wieder positiv für mich aufweise, weil ich es geplant habe.

00:37:03: Aber was sie sagt, das finde ich schon wichtig, weil das hat natürlich was auch mit dem Treiklang, den sie vorhin erwähnt hat, mit der gesellschaftlichen Stellung zu tun, weil wenn die nicht so wäre, dann würde man nicht zu solchen blöden Ausreden kommen und zu sagen, ja, ich bin zwar rentner, aber ich bin natürlich überhaupt nicht im Ruhestand, sondern ich mache noch ganz viel.

00:37:24: Wir kommen zu unserem letzten Teil, zu der Jungunternehmer, die schon relativ alt ist.

00:37:31: Und da hab ich aber auch Frau Franke noch mal gefragt, was sie denn vom Gründen im Alter hält.

00:37:36: Sie hat ihre Doktorarbeit darüber

00:37:37: geschrieben

00:37:38: und sie sagte.

00:37:40: Also wenn die Menschen die finanziellen Voraussetzungen natürlich erst mal haben und auch bestimmte Voraussetzungen mitbringen, beispielsweise eben eine Geschäftsidee und jetzt nicht nur reingepusht werden, halt ich das für eine sehr spannende Idee, weil es viele Ältere Menschen gibt die noch mal so etwas wie eine neue Karriere machen.

00:38:01: Die bauen dann zwar zum Teil auch auf vorherigen beruflichen Netzwerken auf.

00:38:05: Sie haben soziale Kontakte, berufliche Kontakte, die sie einbringen können.

00:38:10: Zum Teil gründen die auch aus einem Hobby heraus.

00:38:13: Aber viele dieser Gründungen können durchaus erfolgreich sein.

00:38:17: Also sind wir jetzt wieder bei deinem Boots-Charter-Betrieb.

00:38:20: oder wollen wir uns mit Gisela Winkler beschäftigen, die es tatsächlich gemacht hat?

00:38:25: Nee, ich glaub, dann beschäftigen wir uns mal lieber mit Gisela Winkler.

00:38:28: Sie ist sechsen-achtzig Jahre alt, alle siebzig Jahren ein Unternehmen gegründet.

00:38:33: Da können wir uns also noch ein bisschen Zeit lassen.

00:38:35: Schon der Empfang an ihrem Gartentor war pfiffig und witzig, denn die Gartentür war so ein bisschen verklemmt und sie stand in der... Tür, in der Haustür und guckte interessiert zu, wie ich das wohl lösen würde, das Problem und sagte, das sei der erste Intelligenztest.

00:38:53: Ich habe ihn dann mühsam bestanden und dann haben wir uns über ihr Unternehmen unterhalten.

00:38:58: Saberwäsche.

00:38:59: Ich lass Sie mal reden, was das ist, Gisela Winkler.

00:39:03: Wir machen Unterwäsche für Menschen mit Körperbehinderung.

00:39:07: Also die Wäsche, die leicht anzuziehen ist, auch wenn man meine Dinge Probleme hat der Arm zu heben, Schulterproblemen, wenn man vielleicht eine OP hatte im Hüftbereich oder im Kniebereich, denn die Wäsche ist im vorderen Teil geteilt, im vorderen und wird praktisch nur um den Körper herumgelegt, was natürlich also ein einfaches Anziehen ermöglicht und auch für Pflegende ganz besonders.

00:39:35: Das war ja eigentlich auch der Knackpunkt am Anfang, wo es erfunden wurde.

00:39:40: Also jemand, der zum Beispiel sehr spastisch ist, wie mein Mann damals war.

00:39:44: Und man ihm die Arme praktisch versprechen müsste, wenn man eine Hemd anzieht.

00:39:50: Diese Leute können dann ganz leicht angezogen werden.

00:39:53: Ihre Produkte können über ihre Website www.saber-wäsche.de bezogen werden.

00:40:04: Und ich habe sie dann gefragt, wie sie mir mit siebzig Jahren darauf gekommen ist, neben dem Pflegethema ihres Mannes.

00:40:13: Sie sagte dazu.

00:40:14: Das hat sich einfach so ergeben.

00:40:16: Ich hatte ja diese Wäsche gebraucht für meinen Mann in der Pflege und meine Schwester gebeten, also als ich es selber nicht gefunden habe.

00:40:24: Ich dachte ja, das muss es geben.

00:40:26: Aber als es es nicht gab, habe ich also meine Schwester, die Schneidermeisterin, angerufen und gesagt, liebe Sigrid, sei doch so lieb und mach mir ein Hemd so ungefähr im folgenden Ort.

00:40:38: Und das hat sie dann auch getan, hat selber auch ein passendes, passende Unterhose noch erfunden dazu.

00:40:45: Und das hat also insgesamt, war das eigentlich zunächst schön für meinen Mann.

00:40:51: Wir waren glücklich.

00:40:52: Also aus einer häuslichen Situation, super Idee heraus.

00:40:56: Wir hören noch mal, Frau Winkler, was sie sonst noch zu sagen hat.

00:41:00: Wir haben auch die Produkte vorgestellt in einer Erfindermisse und da bekam er, er bekommt eine Goldmedaille, die er natürlich schon beflügelt hat.

00:41:08: Und dann haben wir es gesagt, okay, also jetzt müssen wir das patentieren lassen und dann, und dann geht's los.

00:41:15: Wow, sogar patent.

00:41:18: Sie sagt selber, sie ist keine Millionärin damit geworden und sucht nach Finanzpartnern und will im Jugendlichen Alter von sechsten Achtzig Jahren auch daran denken, irgendwann ist in Gänze, verkaufen sie ist ja noch Junge.

00:41:31: Willst du die vielleicht beteiligen?

00:41:33: Nee, aber ich würde ihr dringend raten in die Hülle der Löwen zu gehen.

00:41:36: Also der hundert Pro kriegt sie da Geld eingesammelt, hundert Pro.

00:41:41: Sie ist eine richtige Powerfrau, sie würde da gut hinpassen.

00:41:44: Sie hat sich daneben, aber du wirst es an, auch noch Hobbys aufgebaut.

00:41:49: Gisela Winkler.

00:41:49: Sie

00:41:49: ist immer noch nicht ausgelastet.

00:41:51: Also ich zum Beispiel habe so ungefähr fünf Hobbys.

00:41:55: Aber was ich jetzt auch im sogenannten Urstand weiter ausbauen würde, das wäre meine Video und Videoschnitt und so.

00:42:04: Ich habe zum Beispiel neben der Mathematik zuerst angefangen zu... zu töpfern.

00:42:12: Ja, genau, das war ein guter Ausgleich gegen die reine Denkarbeit.

00:42:18: Sie hat früher als Mathematikerin gearbeitet, hat in ihr eigenes Unternehmen gegründet, produziert jetzt Filme, töpfert.

00:42:26: Auch Bienenzucht ist eines ihrer Hobbys, hat auch ein Museum dazu gegründet.

00:42:32: Ach ja, Ahnenforschung, will sie jetzt auch noch anfangen.

00:42:35: Und das mit dem Film produzieren, das kannst du ja mal

00:42:38: sehen.

00:42:38: Ja, das kann ich nachvollziehen.

00:42:39: Das kann ich sehr gut nachvollziehen.

00:42:44: Ich bin sprachlos.

00:42:46: Wie kann man das alles in einer Person machen?

00:42:49: Also völlig schleierhaft.

00:42:51: Sie machen ein Sprachlos.

00:42:52: Das kann man wirklich sagen.

00:42:53: Deswegen lass uns mal hören, was sie denn eigentlich vom Ruhestand hält.

00:42:59: Wenn Ruhestand heißt, dass ich den ganzen Tag nichts mache, dann ist es sicher nichts für mich.

00:43:05: Und warum ist das nichts für Sie?

00:43:08: Das Leben... Warum soll ich irgendwelche Zeit verbringen mit Sachen, die nicht wichtig sind oder die für mich nicht wichtig sind, sagen wir so?

00:43:19: Ja, ich mach natürlich, sitze ich auch mal vor der Glotze und mach nichts und so, das gehört auch mal dazu.

00:43:26: Aber insgesamt zu sagen, nein, von morgens bis abends bin ich nur dabei, mich zu erholen.

00:43:34: Wovon denn dann noch?

00:43:36: Klache,

00:43:37: klache Worte von der alten Dame.

00:43:39: Ja,

00:43:40: wovon soll sie sich denn bei sich und Frau Biest in der Firma?

00:43:44: Ich weiß, wie hart du als Fernsehproduzent gearbeitet hast, wie Filme produziert werden und dass sich das, Frau Winkler, alles alleine beigebracht hat, nötigt mir hohen Respekt ab und ich habe sie danach gefragt.

00:43:59: Ja, das ist ja alles eine Frage der... Intensiven Beschäftigung.

00:44:05: Muss man natürlich lernen, aber lernen macht mir Spaß.

00:44:08: Lernen macht mir Spaß.

00:44:09: Das ist eigentlich das ideale Schlusswort und da würde ich auch gerne mit dir eine Podcast-Folge irgendwann nochmal machen.

00:44:16: Übrigens auch.

00:44:17: Technik, also in Form von Digitalisierung, die weit wir da überfordert sind.

00:44:23: Also viele, viele Themen.

00:44:24: Aber das war es erst mal für heute.

00:44:26: Das Schlusswort überlasse ich gerne dir.

00:44:29: Ich habe allerdings, bevor ich mir noch Gedanken mache für ein Schlusswort, eine Frage noch.

00:44:34: Wie hast du das Problem mit der Gartentür gelöst?

00:44:36: Man musste die Gartentür ein kleines bisher angeben.

00:44:40: Ah,

00:44:40: mehr war es nicht.

00:44:41: Dafür hast du eingetreten.

00:44:42: Nein, nein, nein, das hätte ich mir nicht erlaubt.

00:44:44: Nein, ich finde... Wir haben heute auch wieder sehr viele Dinge gelernt oder ich habe sie in dem Fall gelernt, weil ich ja nicht vorbereitet war, von deiner Recherche profitiert habe.

00:44:57: Und das bestärkt mich, dass wir auf einen sehr guten Weg sind, was diese Themen betrifft.

00:45:02: Und ich danke dir für deine tolle Vorbereitung.

00:45:04: Sehr gerne.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.